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Dynamische Simulation im Krankenhaus: Ein Garant für effiziente Prozesse


In der Industrie schon lange eingesetzt, rückt das Managementtool der dynamischen Simulation nun auch im Gesundheitswesen immer stärker in den Fokus. Im Rahmen des Neubaus des Zentralklinikums Lörrach stellten die Experten von ANDREE CONSULT die vielen Vorteile einer dynamischen Simulation, wie Effizienzsteigerung und Kostenminimierung, unter Beweis.

 


Krankenhäuser und Kliniken sind mehr und mehr unter Zugzwang, geht es um die Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz ihrer Betriebsorganisation. Immer bedeutender wird so die Aufdeckung von Optimierungspotenzialen in Bezug auf Kapazitätsauslastung und strukturierte Wegeführung, um kostenintensive Fehlentscheidungen zu vermeiden. Komplexe Reorganisationsvorhaben oder komplette Umbaumaßnahmen seitens der Einrichtungen selbst bieten häufig einen guten Startpunkt, um bestehende Prozesse zu überdenken und bei Bedarf zu optimieren.

 


Dies war auch am neu entstehenden Zentralklinikum in Lörrach der Fall. Mithilfe des Dienstleisters SimPlan aus Hanau setzten die Berater von ANDREE CONSULT die dynamische Simulation ein, um die erforderlichen Kapazitäten für die Zentrale Notfallambulanz und die Elektivambulanzen zu ermitteln. Auf Basis der betriebsorganisatorischen Kapazitätsplanung bestimmten sie relevante Parameter; darüber hinaus definierten sie Prozessketten für beide Zentren. Unter Einbeziehung der Planungsgrundrisse konnten unterschiedliche Szenarien anhand von Ursache-Wirkungs-Beziehungen anschaulich dargestellt werden. Zum einen konnten dadurch Entscheidungen, die auf Grundlage der statischen Berechnungen getroffen wurden, abgesichert werden. Zum anderen zeigte die Simulation auch Potenziale zur Effizienzsteigerung.


Die dynamische Simulation unterstützt die Entscheidungsträger während des Krankenhausplanungsprozesses bei der objektiven Analyse komplexer Behandlungsprozesse und Strukturen und ermittelt dabei fehlende Ressourcen oder organisatorische Defizite. Durch die Anpassung einzelner Parameter lassen sich die Auswirkungen alternativer Maßnahmen schnell und einfach messen. Der Kunde selbst erhält ein auf allen Betriebssystemen lauffähiges Simulationstool. Er wird in die Nutzung eingewiesen und kann somit unkompliziert verschiedenste Szenarien gegeneinander abwägen, ohne den Betriebsablauf in den betroffenen Arbeitsbereichen zu stören. Auf diesem Weg können Optimierungspotenziale identifiziert werden, die sich effizienz- und effektivitätssteigernd auf den Betrieb auswirken und nebenbei die Zufriedenheit von Patienten (z. B. durch Verkürzung von Wartezeiten) und Mitarbeitern (z. B. durch Reduktion von Transportwegen) positiv beeinflussen.


Einen detaillierten Bericht zur betriebsorganisatorischen Kapazitätsplanung und dem Einsatz der dynamischen Simulation am Zentralklinikum Lörrach finden Sie in der Januar-Ausgabe 2020 der f&w mit dem Titel: „Medizinstrategie – Zukünftige Prozesse visualisieren und verstehen“ (S. 48ff).



Das Video zur Gesamtplanung des Zentralklinikums Lörrach ist auf Youtube abrufbar.

 

 

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Stefan König
Betriebsorganisation und Prozesse
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53721 Siegburg
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