Beratungsfelder

Beratungsfelder   Betriebsorganisation und Prozesse   Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zielsetzung 

 

Zielsetzung ist die Reduktion krankheitsbedingter Fehlzeiten innerhalb eines Krankenhauses/einer Abteilung durch die Ergreifung zielgruppenspezifischer Maßnahmen. Bei der Entwicklung von Maßnahmenpaketen wird individuell auf die Risikogruppen Ihrer Einrichtung sowie auf die spezifisch vorliegenden Risikofaktoren für die Gesundheit dieser Gruppen eingegangen. Auf dieser Basis entsteht ein Handlungskonzept, das passgenau auf die Gesundheitsförderung Ihrer Mitarbeiter ausgerichtet ist. 

Inhalt

 

Insbesondere Mitarbeiter im Gesundheitswesen erreichen Spitzenwerte bezüglich der Dauer und Häufigkeit krankheitsbezogener Ausfallzeiten, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Für die Krankenhäuser bedeuten diese Fehlzeiten eine Schwächung der Leistungsbereitschaft, wirtschaftliche Einbußen, organisatorische Probleme und eine Gefährdung des Qualitätsniveaus. Auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels sind Krankenhäuser daher dringend gezwungen, eine zukunftsorientierte Personalpolitik zu entwickeln, und sorgsam mit der Ressource „Mitarbeiter“ umzugehen. Die systematische Förderung von Mitarbeitergesundheit am Arbeitsplatz  bietet zahlreiche positive Effekte:

 

  • Senkung der Fehlzeiten und dadurch verursachter Kosten
  • Verringerung der Fluktuation
  • Erhalt der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern bis ins Rentenalter
  • Erhalt der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsniveaus einer Einrichtung
  • Vorteile gegenüber Wettbewerbern bei der Gewinnung von Fachkräften
  • Kostenreduktion im Bereich Personalakquise
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und dadurch indirekt auch der Patientenzufriedenheit und Ergebnisqualität

 

Die Ergreifung geeigneter Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und zur Senkung krankheitsbedingter Fehlzeiten sollte zielgruppenspezifisch erfolgen, um einen nachhaltigen Erfolg zu generieren. So sehr sich die Risikogruppen zweier Einrichtungen unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch die Risikofaktoren, von denen eine Gefährdung der Mitarbeiter ausgeht. Eine exakte Analyse der Risikogruppen und der potenziell krankheitsverursachenden Faktoren ist daher Ausgangspunkt für die Entwicklung erfolgsversprechender Maßnahmen. 

 

In einem ersten Schritt gilt es, Risikogruppen zu identifizieren, die von hohen krankheitsbedingten Fehlzeiten betroffen sind. Die Fehlzeiten werden hierfür nach bestimmten Kriterien wie Alter, Abteilungszugehörigkeit, Qualifikation u.a. geclustert.  Eine Einzelfallanalyse erfolgt aus Datenschutzgründen nicht. Unterstützend fließen die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsbereiche durch Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit in die Analyse ein.

 

Zur Untersuchung der relevanten Risikofaktoren dient ergänzend ein strukturierter Dialog mit einem Arbeitnehmervertreter sowie einem personalverantwortlichen Vertreter des Arbeitgebers. Auch hierbei handelt es sich nicht um Einzelanalysen, sondern um die Betrachtung von gesundheitsgefährdenden Rahmenbedingungen.

 

Die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich einrichtungsinterner Risikogruppen und –faktoren erlaubt die Entwicklung spezifischer Maßnahmenpakete, die der Reduktion der krankheitsbezogenen Ausfälle dient. Die kritische Auseinandersetzung mit der bisher betriebenen Gesundheitspolitik einer Einrichtung und ihrer Optimierungspotenziale kann zudem ein wichtiger Baustein in der Entwicklung einer nachhaltigen Personalpolitik sein, von der Arbeitsgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren. 

Ihr Ansprechpartner

Stefan König
Geschäftsbereichsleiter Betriebsorganisation und Prozesse
ANDREE CONSULT


Tel.: 0 22 41 . 127 397 30

Fax: 0 22 41 . 127 397 99