Beratungsfelder

Beratungsfelder   Strategie und Sanierung

Medizincontrolling / Erlössicherung

 

Ihr Nutzen

 

Die Grundlage bildet die Untersuchung Ihrer kompletten Abrechnungsdatensätze nach § 21 KHEntgG für die stationären Behandlungsleistungen hinsichtlich Ihrer Vollständigkeit und Kodierqualität:

 

  • Auffälligkeiten/Fehler können ebenso wie Probleme in den Arbeitsabläufen evaluiert und daraus mögliche Potenziale abgeleitet werden
  • Ergänzende Interviews mit den am Kodier-/Abrechnungsprozess beteiligten Berufsgruppen geben Aufschluss über die IST-Situation in Ihrem Hause
  • Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, die gemeinsam Schritt für Schritt im Rahmen des jeweiligen Projektes umgesetzt werden können

 

Sehr gerne stehen wir Ihnen für ein erstes Beratungsgespräch zur Verfügung und erstellen Ihnen entsprechend Ihrem konkreten Beratungsbedarf ein individuelles Angebot.

 

Zielsetzung 

 

Für eine Erlössicherung an den Akutkrankenhäusern ist ein effektives Medizincontrolling unverzichtbar. Dabei müssen alle relevanten Einflussfaktoren auf einen strukturierten Kodier- und Abrechnungsprozess berücksichtigt werden. Entscheidend ist die zeitnahe Verfügbarkeit der notwendigen und kompletten Informationen in Papier- oder elektronischer Form. Darüber hinaus spielen die internen Kommunikationswege und Prozesse eine wesentliche Rolle. Das Ziel einer kontinuierlichen Prüfung und Verbesserung kann nur durch konsequente Anpassung und Umsetzung bereits etablierter sowie der vorgeschlagenen Maßnahmen erfolgen.

 

In einem abgestuften und modularen Verfahren werden auf Sie zugeschnittene Beratungsschwerpunkte gesetzt. Neben der Datenanalyse und evtl. Interviews (z. B. mit den Kodierfachkräften) erfolgt bei Bedarf eine tiefergehende Strukturprüfung und ggf. Hilfestellung bei der Reorganisation von Prozessen. Dabei wird auch auf Qualitätsaspekte und komplexe Fragestellungen eingegangen. 

 

Inhalt

 

Ausgangspunkt für eine IST-Analyse des medizinischen Leistungsspektrums und der Kodierqualität sind die sog. § 21-Daten. Geprüft und ausgewertet werden krankenhausindividuell u. a.

 

  • Hauptdiagnosen und Nebendiagnosen (ND) nach Anzahl und ggf. Spezifität
  • Prozeduren, insbesondere Vollständigkeit und Richtigkeit
  • DRG-/Fallpauschalen: TOP 20 und Fachabteilungen
  • CM, CMI, PCCL
  • Verweildauer
  • Komplexbehandlungen
  • Benchmark Abteilungen und Vergleichshäuser
  • Einzelfälle und Fehler
  • Gesamtschau

 

Hieraus ergeben sich bereits wichtige Hinweise und Ansatzpunkte für ein weiteres Vorgehen.

Zudem beschäftigen viele Kliniken z. B. die folgenden Fragen:

 

  • Wie ist das hauseigene Medizincontrolling aufgestellt?
  • Wie klappt die Zusammenarbeit unter den Prozessbeteiligten?
  • Woran lassen sich eine gute Kodierqualität bzw. medizinische Dokumentation erkennen?
  • Wo gibt es Inkonsistenzen und etwaige Defizite in den Arbeitsabläufen?
  • Wie ist das MDK-Management organisiert und ist es transparent?
  • Wie lassen sich möglichst zeitnah Verbesserungen erzielen?

 

 Zunächst ist es wichtig, die Kernprozesse zu beleuchten. Wie ist die Fallkodierung organisiert, wer ist an dem Prozess beteiligt, ist die Ressourcenzuordnung adäquat? Hierüber geben Interviews mit den Kodierenden und dem Medizincontrolling erste Aufschlüsse. Aus den Gesprächen gehen dann auch die Vorkenntnisse und der Aus-/Weiterbildungsstand der Mitarbeiter hervor.

 

Für die Kodierqualität sind die Informationen, über die die handelnden Personen in der Erlössicherung verfügen können, maßgeblich – aber auch für die Klinikleitung im Sinne einer Prozessqualität. Hier finden sich nicht selten Defizite, die den Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich oder die wesentlichen Schnittstellen betreffen. 

 

Gleichzeitig müssen die Behandlungsprozesse anhand der Dokumentation in Papier- oder elektronischer Form nachvollzogen werden können. Dies betrifft v. a. die Aufnahmeentscheidung, den Behandlungsverlauf und die Begründung für den Entlasszeitpunkt. Hieran kann zudem die Güte eines möglichst transparenten MDK-Verfahrens (inkl. Berichtswesen) und Ablaufmanagements festgemacht werden.

Für die Prüfungen kann – falls erforderlich oder erwünscht – je nach Fragestellung eine Stichprobe aus dem Pool der Patientenakten gezogen und anschließend bewertet werden. 

 

Die Ergebnisse werden stets verständlich in einem Bericht aufbereitet und dargestellt. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben und die Umsetzungsschritte besprochen. Gerne begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung.

 

Neue Herausforderungen stellen auch die Einführung von planungsrelevanten Qualitätsindikatoren, des vorgeschriebenen Entlassmanagements und die zunehmende Digitalisierung in den Kliniken dar, die in unserer Beratung gesonderte Beachtung finden.

Ihr Ansprechpartner

Jan Patrick Glöckner
Geschäftsbereichsleiter Strategie und Sanierung
ANDREE CONSULT


Tel.: 0 22 41 . 127 397 20

Fax: 0 22 41 . 127 397 99